Klubhauses Swiss Re
Der ursprünglich von Hans Hofmann konzipierte Bau trat als Pavillon neben dem Mutterhaus der Schweizer Rückversicherungsgesellschaft in Erscheinung. Die horizontalen bepflanzten Brüstungen prägen seit jeher sein Aussehen und filtern den Blick von innen nach aussen, zum See und zu den weiteren Aussenräumen. Verschiedene Aufstockungen und Verdichtungen im Laufe der Zeit kennzeichnen das Wachstum der heutigen Swiss Re als globale und erfolgreiche Rückversicherungsgesellschaft. Ein weiterer baulicher Schritt soll die internen gastronomischen Kapazitäten des Gebäudes stärken.

Der architektonische Eingriff zur Verdichtung der Innenräume ist geprägt vom Gedanken das K1 als Hauptverpflegungsgeschoss und als Drehscheibe zu etablieren und dessen Fassaden auf alle 4 Seiten frei zu spielen. Der Bau öffnet sich damit auf dem am intensivsten genutzten Geschoss zur seiner Umgebung und zum Mutterhaus und ein freier interner Verkehrsfluss um den Küchen- und Büffetkern gibt den Besuchern die Möglichkeit zwischen weiten offenen und schlanken intimeren Räumen für deren Mittagsverpflegung zu wählen und die Tageslichtnutzung in diesen Bereichen zu maximieren. Weiter waren wir vom Willen getrieben die einst angehängte Wendeltreppe als Fluchtweg im Inneren des Gebäudes zu ersetzen. Die pavillonartige Erscheinung des Gebäudes wird damit wieder gefestigt.

Über den bestehenden Zugang durch den Birkenhain gelangt man in das neugestaltete Foyer im K0. Von hier werden bereits Ausblicke in die Umgebung frei. Dieser Ort schafft Übersicht und ist der Ausgangspunkt zur Erschliessung sämtlicher Geschosse. Die neukonzipierte doppelte Freitreppe führt in das Hauptverpflegungsgeschoss im K1, das über einen mit Küchen und Büffets bestückten Kern die Fassaden von räumlich-technischen Eingriffen befreit. Wird man hier nicht fündig führt eine Rolltreppe direkt in die Räumlichkeiten des K0. Als weitere Möglichkeit gelangt man über zwei Aussentreppen über die Terrasse zu den Aussenräumen des K0. Durch das Entfernen der Wendeltreppe schafft die Neugestaltung der Gartenbereiche neue angenehme Aussenbereiche.

Als wesentlichen architektonischen Eingriff im K2 erachten wir den Einbau eines Patios, der als umschlossener Aussenraum eine neue ruhige Mitte schafft, die Blickrichtungen nach innen zieht und gleichzeitig das Dach als nutzbaren Raum erschliesst. Gerade am Abend wird dieser Aussenraum in den sommerlichen Monaten einen Mehrwert für die Nutzung dieses Geschosses schaffen.

Zusammen mit Freiraum Baumanagement AG und P.5 ltd. Innenarchitektur bearbeiten wir das Projekt als Generalplaner Team 5.
Year:
2016
Status:
work in progress
Categories:
gastronomy